Erfolgreiche Wahlkämpfe sind immer professionelle Wahlkämpfe. Wir empfehlen nur top vorbereitet und mit einem strategischen Plan in den Wahlkampf zu starten. Bevor sich ein/e Bewerber:in outet, sind wichtige Vorbereitungen abgeschlossen. Dazu zählen zum Beispiel: Recherche, offizielles Foto, Website, Social Media Profile, Pressemitteilung zur Erklärung der Kandidatur und Visitenkarten.

Ein erfolgreicher Wahlkampf ähnelt einem Eisberg. Die Mitbewerber:innen und Wähler:innen sehen nur die Spitze, die sichtbare Kampagne, die heraus ragt. Was denken Sie, wie groß ist der Teil des Eisbergs ist, der unter Wasser verborgen bleibt? Wie ist das Verhältnis von sichtbarer und unsichtbarer Vorarbeit?

In Grönland können Eisberge bis zu 100 Meter hoch über die Meeresoberfläche hinaus ragen. Der größte Teil, 85 bis 90 Prozent des Eises bleiben dagegen unter der Wasseroberfläche. Das bedeutet in den Wahlkampf übersetzt: Für schlechter vorbereitete Mitbewerber:innen geht es auf der Titanic trotz gelungenem Flyer nicht gut aus, wenn sie mit dem Eisberg, einer sehr gut vorbereiteten Kampagne eines Mitbewerbers kollidieren.

Zu Beginn eines Wahlkampfes ist vieles noch unklar oder mindestens nebulös: Wie viele Bewerber:innen werfen ihre Bewerbung ein? Wie stark ist die Konkurrenz? Welche Themen werden relevant?

Bei zwei Bewerber:innen fällt die Entscheidung im ersten Wahlgang. Es können aber auch fünf oder sechs Bewerber:innen werden, die antreten, womit ein zweiter Wahlgang wahrscheinlich wird. Bei wenigen Bewerber:innen machen sich Wähler:innen ein differenzierteres Bild von den Bewerber:innen, bei sechs Bewerber:innen entscheiden sie eher nur nach Sympathie und Antipathie. Eine sehr gute Kampagne muss sich anpassen.